Eine Eigenhaarverpflanzung ist medizinisch nachweisbar die einzige Art der Haartransplantation die dauerhaften Haarwuchs sicher stellt. Warum? Studien haben bewiesen, dass bei Fremdhaarverpflanzung (Xenotransplantation) fremde Haare nicht dauerhaft verpflanzt werden können. Zwar liesse sich mit Medikamenten eine Abstoßung seitens des eigenen Immunsystems blockieren, aber die chemische Belastung des Körpers durch sogenannte Immundepressiva und deren Nebenwirkungen wäre enorm, vor allem auch im Verhältnis zum Erfolg. Eigenhaarverpflanzung hingegen, bedeutet nur eine Übertragung eigener gesunder Haare an Stellen, wo diese geschwächt oder abgestorben sind.
Bei Eigenhaarverpflanzung werden gesunde Haarwurzeln meist am Hinterkopf oder dem seitlichen verbleibenden Haarkranz entnommen und an den kritischen Stellen, etwa den Geheimratsecken, wieder schonend eingepflanzt. Hierbei gibt es unterschiedliche Methoden. Von der Mini/Micrograft-Methode, über die modernere Follicular Unit Insertion (FUI) und die modernste Follicular Unit Extraction (FUE). Während die erste ganze Hautpartien für die Eigenhaarverpflanzung versetzt, ist die letztere weitaus minutiöser. Es werden hierbei die einzelnen follikularen Einheiten einzeln entnommen und übertragen.